Mobilfreundliche Websites: ab 2018 Pflicht!

Mobilfreundliche Websites werden immer wichtiger, denn Google startet 2018 seinen mobile first index. Der mobile Index wird langfristig bedeutender als der Desktop-Index. Durch schnelle Ladezeiten und ein User-freundliches „Responsive Design“, können Sie Konkurrenten im Ranking überholen. Auf folgende Punkte müssen Sie ab sofort achten.

Was ist Responsive Design?

Immer mehr Leser nutzen Smartphones und Tablets mit Internet-Zugang. Und sie bevorzugen mobilfreundliche Websites, die auch auf kleinen Displays gut lesbar sind. Laut Statistischem Bundesamt gingen von Januar bis April 2016 rund 81 % der circa 62 Millionen Internetnutzer über Handys oder Smartphones online. 2014 waren es noch 69%. Es ist einfach praktisch, Wartezeiten in Cafés oder in der U-Bahn mit Internetrecherchen zu überbrücken oder ein paar E-Mails zu beantworten.

Das Google Webmaster Tool „Test auf Optimierung für Mobile Geräte” analysiert die Lesefreundlichkeit Ihrer Seite. Erscheint der schmeichelhafte Satz „Großartig! Diese Seite ist für Mobilgeräte optimiert“, sind Sie auf der sicheren Seite. Lesen Sie „Nicht für Mobilgeräte optimiert“, sollte die Seite ein Responsive Design bekommen. Ihr Grafiker ändert hierfür den HTML-Code und Grafiken, bis die Seite mobilfreundlich wird .

Mobilfreundlich = auf jedem Display gut lesbar

Das Programm bemängelt zu kleinen, schwer lesbaren Text, einen nicht festgelegten mobilen Darstellungsbereich oder zu eng beieinanderliegende Links. Beim Responsive Design passen sich die Seiten an alle Displaygrößen automatisch an. Es macht keinen Unterschied mehr, ob man die Seite an großen PC-Bildschirmen liest oder am Handy.

Bisher musste man mühsam auf bestimmte Bereiche zoomen, um relevante Informationen zu finden. Das fällt nun weg, die Seite wird barrierefrei und mobilfreundlich. Doch auch Texte müssen mobilfreundlicher werden und schnell auf den Punkt kommen. Ihre Kunden wollen präzise Antworten, und gut formulierte Inhalte.

Mobile first index seit Mai 2016

Google hat schon 2016 in seinem Webmaster Central-Blog angekündigt, es werde ab Mai eine Ausweitung des Ranking-Boosts für mobilfreundliche Seiten geben. Besteht nun auch Handlungsbedarf für bestehende Websites? Anscheinend nicht für bereits mobilfreundliche Seiten. Zitat Google: “If you’ve already made your site mobile-friendly, you will not be impacted by this update.”

Der “impact” ist hier positiv zu verstehen: Bereits optimierte Seiten werden noch besser gerankt. Google will Usern so wertvollen Content wie möglich liefern, und zwar so schnell wie möglich. Seiten und Bilder, die sich nur langsam aufbauen und auf dem Smartphone schwer bedienbar sind, verlieren also noch mehr an Gewicht im Vergleich zu mobilfreundlichen Websites.

Interessant ist, dass die Suchmaschine die Mobilfreundlichkeit einzelner Unterseiten bewertet. Es muss also nicht gleich die gesamte Seite optimiert werden. Zur Not hilft auch zunächst die Verbesserung der Landingpages. Aber auf Dauer kommt kein Webseitenbetreiber um eine tiefgreifende Umstrukturierung des Designs und ein Umschreiben der Texte für mobiles Surfen herum!

Mobile Seiten: ab 2018 Pflicht

Die mobilen Suchergebnisse werden langfristig wichtiger als die Ergebnisse am heimischen PC. Es gibt kein präzises Umstellungsdatum, aber das Google Team lässt sich nie in die Karten schauen. Sie sollten vorbereitet sein. Gary Illes von Google hat schon verlauten lassen, dass Websites ab 2018 nach ihrer Mobilfreundlichkeit gemessen werden.

Diese Entwicklung ist konsequent, gehören doch User-Experience und Ladegeschwindigkeit mittlerweile zu den wichtigsten Rankingfaktoren. Sie haben noch keine mobilfreundliche Website? Dann gibt es viel zu tun!

Vorteile von AMP-Seiten

Interessant ist die Entwicklung im Bereich (Accelerated Mobile Pages). Seit Sommer 2017 hebt Google sogenannte AMP-Inhalte in der mobilen Suche hervor. Die Kennzeichnung erhalten seit September 2016 sehr schnell ladende Seiten mit schlankem Code. Die gelieferten Informationen sind auf das Wesentliche beschränkt, zum Beispiel werden Websites mit störenden Werbebannern nicht ausgezeichnet.

Einige Websitebetreiber nutzen jedoch Tricks und leiten User direkt auf Teaser-Seiten, die nur dem Zweck dienen, auf andere, nicht AMP-konforme Seiten weiterzuleiten. Google will dem ab Februar 2018 einen Riegel vorschieben und die Teaser-Seiten mit den kanonischen Ursprungsseiten vergleichen. Bei der Entwicklung von mobilfreundlichen Websites muss Ihr Webdesigner bzw. Programmierer also hinreichendes Knowhow mitbringen.

Gerne empfehle ich Ihnen kompetente Freelancer aus dem Bereich und unterstütze Sie selbst mit Texten für mobilfreundliche Websites. Wenn Sie weitere Beratungen oder Texte brauchen, sprechen Sie mich gerne an!

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Website mobilfreundlich gestalten!
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Mobilfreundliche Websites und AMP gewinnen an Bedeutung, denn Google startet 2018 seinen mobile first index und wertet mobile Seiten auf. Der mobile Index wird langfristig bedeutender als der Desktop-Index, mit schnellen Ladezeiten und User-freundlichem „Responsive Design“. Worauf Sie jetzt achten müssen.
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Kathrin Schubert